Portrait


Seit mehr als dreißig Jahren arbeitet Ekkehard Arens mit der Gussbronze als künstlerisches Ausdrucksmittel.
Seine andauernde Faszination für dieses Metall wird immer wieder von den nahezu unendlichen bildhauerischen Gestaltungsmöglichkeiten des Wachsausschmelzgusses erneuert.

Die Gefühle und Gedanken des Künstlers fließen als glühender Metallstrom in die Gussformen und erstarren dort zu Mensch, Tier oder Objekt.
Hierbei bezieht Ekkehard Arens auch Fundstücke der Natur wie etwa morsche Rinden oder Wurzeln ein, die er durch eine spezielle Wachspräparierung später in Bronze abgießen kann.

Seine besondere Aufmerksamkeit richtet sich seit einigen Jahren zunehmend auf die Darstellung von Bewegung im Raum. Seiltänzer, Akrobaten und Surfer bewegen sich auf dem schmalen Grad der Balance und zeigen im Zusammenspiel mit Edelstahlkonstruktionen, wie leicht und zart das Schwermetall Bronze erscheinen kann.
In den neuen Gemeinschaftsarbeiten mit seiner Frau Susanne Arens erscheinen seine Figuren als Betrachter von inneren Räumen, Wegen und Landschaften.

Die darauf folgende Korrespondenz mit dem Betrachter ermöglicht dann eine Fortschreibung der Geschichte in neuen Formen.